Archiv Arbeit VIII

Archiv Arbeit VIII von Nuray Demir und Tümay Kılınçel am Julius Hans Spiegel Zentrum in den Sophiensalen Berlin

 

Nuray Demir und Tümay Kılınçel überwinden die Schnittstelle zwischen Tanz und bildender Kunst. Sie begeben sich in Räume der Ignoranz und unternehmen den Versuch zugeschriebene Formen und Bewegungen in Irritationen zu transformieren. In den Fokus zerren sie das kulturelle Gedächtnis und überschrei(b)en sich selbst als Imagination von Anderen. Im nebligen Feld wird Fashion zum Objekt semiotischer Explosionsanalyse.

Eine Produktion von Julius-Hans-Spiegel-Zentrum GbR, in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Forschungskolleg Verflechtungen von Theaterkulturen, der Lipperheideschen Kostümbibliothek, den Staatlichen Museen zu Berlin und SOPHIENSÆLE. Gefordert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung von Akt-Zent e.V.

Termine

16.01. 18:00 Uhr
17.01. 18:00 Uhr
30.01. 20:00 Uhr
31.01. 20:00 Uhr

c@Walter Bickmann

Barrieren & Barrikaden

 

Wer als Künstler*in ideellen und materiellen Erfolg haben will, muss in der Regel eine  Kunsthochschule besuchen. Aber obwohl die Hochschulen und große Teile der Kunstwelt öffentlich finanziert werden, ist der Zugang nur formal für alle offen. Kunsthochschulen sind einer der exklusivsten und elitärsten Institutionen überhaupt. Das liegt an unseren tradtionellen Kunstbegriffen, die darüber entscheiden, was gute Kunst ist und was nicht. Was gute Kunst ist, hängt aber nicht nur von den künstlerischen Arbeiten, sondern genau so sehr von sozialen Privilegien und Diskriminierungen im Kunstfeld ab.

Seit den 1970er Jahren haben verschiedene Identitätspolitiken wie (Queer*-) feministische und Anti-rassisistische (Kunst-)Projekte zumindest einigen benachteiligten Gruppen geholfen, Barrieren in der Kunst zu überwinden. Immer wieder stellt sich die Frage: In den bestehenden Strukturen durchsetzen oder eigene aufbauen? Welche Kritik wird heute auf Barrieren und Barrikaden ausgefochten? Neuerdings werden Fragen nach Gleichstellung (in der Kunst) als « Politische Korrektheit » abgetan. Das Seminar bietet einen Raum für Erfahrungsaustausch, wie diese legitimen Ansprüche verteidigt und immer wieder aktualisiert werden können.

Projektleiter*innen:
Michael Annoff, FH Potsdam
Nuray Demir

Future Identities

Houseclub präsentiert: Nuray Demir / Tümay Kılınçel
Zusammen mit den Schüler*innen der Hector-Peterson-Schule

Wir beamen uns in einen Raum, in dem alles möglich ist. Die Zukunft ist jetzt. Wir erschaffen das utopische Ich, eine visionäre Gemeinschaft. Es ist Zeit für eine Choreografie der (Selbst-)Veränderung. Zeichen, Bilder, Gesten und Posen werden verdreht und vermischt. Die Bühne wird zu einer performativen Zukunfts-Installation. Zelebriert mit uns das Unbekannte und lasst eure Synapsen neu verknüpfen.

Hamamness

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